logo
Aktuelles
Wurfplanung
 der Mensch dahinter
Hundeschule/ -hotel
Hundepension
Indoor Training
Hundeerzieher IHK
Kursangebot
Welpen-/Junghundkurs
Erziehungskurse
Hundeführerschein
Kind und Hund
Spiel und Spaß
offline-Stunden
Profistunden
Agility
Antigiftködertrainin
Ohne Worte
Dummytraining
Hundewandertage
Antijagdtraining
Problemhunde
Angst und Hunde
Rally-O / Obedience
Schnüffelstunden
Seminarideen
Seminare
Stundenplan
Trainingsorte
Anmeldung Kurse/Sem.
Hunde zu Besuch in..
whirlwind Borders
Waldschafe
Schulhunde
Assistenzhunde
Assistenzhund Finn
Assistenzhund Lynn
Blindenführh. Mayra
Kontakt/Impressum
Links
Gästebuch
Archiv 2017
Archiv 2016
Archiv 2015
Archiv 2014
Archiv 2013
Archiv 2012
Archiv 2011
Archiv 2010
Archiv 2009

Kurszeiten: Vaterstetten, Do 16°° und 11h30

Fünfseenland nach Absprache

Der BHV Hundeführerschein

Vorbereitungskurse für den BHV Hundeführerschein laufen ganzjährig, meist im Anschluss an die Junghundekurse, aber auch unabhängig davon, ob und wo Sie bislang an der Ausbildung Ihres Hundes für den "normalen Wahnsinn des Alltags" gearbeitet haben . Bitte melden Sie sich bei Interesse einfach an.

Was soll/will der Hundeführerschein?

 

Bestandteile des BHV-Hundeführerscheins

- Ziel der Prüfung

ist es, festzustellen, ob das Halter-Hund-Team ein gutes Gespann bilden und der Halter sich mit seinem Hund ohne Belästigung und/oder Gefährdung Dritter in der Öffentlichkeit bewegen kann.

Kriterien für diese Bewertung sind die Sachkunde des Hundehalters, sein praktischer

Umgang mit dem Hund sowie der Ausbildungsstand des Hundes.

 

- Die Prüfung besteht aus drei Teilbereichen:

Überprüfung des theoretischen Wissens des Hundehalters

Überprüfung der Halter-Hund-Beziehung

Überprüfung von Hundehalter und Hund in alltäglichen Situationen


Es gibt zwei Prüfungsstufen:

Stufe 1 findet ausschließlich an der Leine statt.

Stufe 2 beinhaltet zusätzlich Anteile, bei denen der Hund frei läuft.

- Prüfungsablauf

Die theoretische Prüfung des Hundehalters erfolgt in schriftlicher Form. Dabei werden Fragen aus folgenden Bereichen in einem Multiple-Choice-Verfahren geprüft:

  • Hundeverhalten
  • Haltung/Pflege/Gesundheit/Ernährung
  • Lernverhalten des Hundes
  • Welpenkauf und –aufzucht
  • Mensch-Hund-Beziehung
  • Hilfsmittel in der Hundeerziehung
  • Hund und Recht
  • Der Hundehalter in der Öffentlichkeit

- Das Bestehen der Theorieprüfung ist Voraussetzung für das Ablegen der praktischen Prüfung.

- Die praktische Prüfung findet in drei unterschiedlichen Umgebungen statt:

In einer ablenkungsarmen Umgebung (z.B. abgeschiedene Wiese, Hundeplatz, ruhiger Parkplatz)

In einer belebten öffentlichen Grünanlage bzw. einem Hundeauslaufgebiet

Im innerstädtischen Bereich (z.B. Fußgängerzone, Einkaufszentrum).


- Es sind Hör- und Sichtzeichen erlaubt.

- Der Einsatz von folgenden Hilfsmitteln ist erlaubt:

Festverschnallbares Halsband oder Halsband mit Zugstopp

Halti

Brustgeschirr (nicht mit Zugwirkung unter den Achseln!)

Leine

Pfeife / Clicker

Behinderte Hundehalter und Halter von behinderten Hunden dürfen nach Absprache mit dem Prüfer weitere Hilfsmittel einsetzen.

Der Einsatz von Futter, Spielzeug/Spielen, Streicheln und Lob ist erlaubt.

- Die Halter-Hund-Teams werden in der jeweiligen Prüfungssituation einzeln überprüft.

- Der praktische Teil:

Auch wenn ein Hund ein Problempotential erkennen lässt, kann das Halter-Hund-Team die Prüfung bestehen, wenn der Halter durch seinen praktisches Wissen und sein Handling zeigt, daß er um die Probleme seines Hundes weiß, sich entsprechend verhält und dadurch eine Gefährdung oder Belästigung seiner Umgebung ausschließt.

A) Prüfungssituation: Ablenkungsarme Umgebung

In der Prüfungssituation A) werden folgende Elemente geprüft: Gehorsamsübungen und Handling. Die einzelnen Übungen können nach Einschätzung des Prüfers mehrfach und in wechselnder Reihenfolge abverlangt werden.

1. Der Halter lässt seinen Hund kontrolliert ins Auto ein- und aussteigen

2 Gehorsamsübungen:

2.1 Kommen auf Ruf

2.2 Gehen an lockerer Leine

2.3 Sitz, Platz, Steh

2.4 Bleib

2.5 Korrekturwort

2.1 Kommen auf Ruf

(entfällt in Stufe 1) Hund und Halter befinden sich in der Bewegung. Der Hund läuft frei und ist mindestens 10 m vom Halter entfernt. Der Halter gibt ein Signal zum Herankommen. Der Hund soll zügig herankommen und sich problemlos vom Halter anleinen lassen.

2.2 Gehen an lockerer Leine

Die Leine soll nicht andauernd gespannt sein, kurzfristiges Anspannen wird toleriert. Der Hund hat seinem Halter auch bei Richtungswechseln und Tempowechseln schnell und willig zu folgen. Der Hund kann sowohl links, als auch rechts geführt werden. Der Hund soll jedoch nicht ständig vor oder hinter seinem Halter kreuzen. Wenn der Halter stehen bleibt, soll der Hund auch anhalten. Ob der Hund sich setzt, legt oder im Stehen verbleibt ist unerheblich.

2.3 Sitz, Platz, Steh

Der Hund muss in Stufe 1 zwei von diesen drei Positionen auf Signal des Halters einnehmen und solange darin verbleiben, bis er vom Halter ein anderes Signal erhält. (In Stufe 2 muss der Hund alle drei Positionen sicher zeigen können.)

2.4 Bleib-Übung

Der Halter bindet den Hund an geeigneter Stelle an. Er gibt dem Hund das Signal für Sitz, Platz oder Steh. Nachdem der Hund die Position eingenommen hat, entfernt sich der Halter in Sichtweite des Hundes mindestens 30 Schritte vom Hund und bleibt dort stehen. Er kehrt erst auf Anweisung des Prüfers (nach ca. 2 Minuten) wieder zu seinem Hund zurück. Der Hund muss die Position beibehalten, bis der Halter wieder zu ihm zurückgekehrt ist und ihm ein anderes Signal gegeben hat. (In Stufe 2 wird dieselbe Übung ohne Leine durchgeführt.)

2.5 Korrekturwort

Die zu unterbrechende Handlung wird durch Futter oder Spielzeug provoziert. Im Bedarfsfall kann der Prüfer eine andere Ablenkung herbeiführen. Auf Signal des Halters muss der Hund die von ihm begonnene Handlung sofort abbrechen. (In Stufe 2 wird dieselbe Übung ohne Leine durchgeführt.)

3. Handling-Übungen:

Der Halter zeigt, daß er folgende Handlungen an seinem Hund vornehmen kann:

Ohren, Zähne und Pfoten kontrollieren;

dem Hund einen Maulkorb anlegen oder ihm die Schnauze zubinden;

dem Hund ein Spielzeug oder Futter wegnehmen.

Der Halter zeigt, daß er seinen Hund so kontrollieren kann, daß eine zweite Person den Hund anfassen kann.

B) Prüfungssituation: Öffentliche Grünanlage o.ä.

Der Prüfungsteil B) soll den Charakter eines Spaziergangs haben, bei dem Gehorsamsübungen und Verhalten in der Öffentlichkeit geprüft werden. Die einzelnen Übungen können nach Einschätzung des Prüfers mehrfach und in wechselnder Reihenfolge abverlangt werden. Begegnungssituationen sollten sich aus dem öffentlichen Verkehr ergeben. Andernfalls müssen sie mit Auftragspersonen gestellt werden. In Stufe 1 werden die Übungssituationen mit angeleintem Hund gezeigt, in Stufe 2 werden die Übungssituationen zusätzlich mit freilaufendem Hund gezeigt.

Bei den Übungen 2.1 bis 2.5 muss sich in der Stufe 2 der abgeleinte Hund in unmittelbarer Nähe zum Halter befinden.

Reize, mit denen das Halter-Hund-Team konfrontiert werden sollten, können z.B.sein:

Skater, Jogger, Radler, Mofas, Roller, spielende Kinder, Kinderwagen, Rollstuhl,
Rollator, Personen mit Krücken, schwankende, alkoholisierte Personen, ungewöhnlich gekleidete Personen, Personen mit angeleintem und freilaufendem Hund, Reiter, Pferde, Kühe, Schafe, Katzen, Enten oder anderes Geflügel, Wild.

- Mindestens vorkommen müssen:

Personen, die ein für den Hund ungewöhnliches oder auffälliges Erscheinungsbild haben (mindestens zwei Mal)

Personen, die den Hund in schneller Fortbewegung überholen oder ihm entgegen kommen (mindestens drei verschiedene Situationen)

Begegnung mit einem angeleinten und einem freilaufenden Hund

-Weitere Situationen, die in Prüfungsteil B) geprüft werden, sind:

Halter geht mit angeleintem Hund, Kinder kommen und wollen den Hund streicheln.

Eine Fremdperson geht direkt auf den Hund zu und versucht, freundlich-aufdringlich Körperkontakt zum Hund aufzunehmen.

Eine Fremdperson geht auf den Halter zu, spricht ihn an und schüttelt ihm die Hand.

Halter und Hund gehen durch eine ihnen entgegen kommende Menschengruppe (mindestens 5 Personen) hindurch.

Ein Hundehalter mit einem sich neutral verhaltenden, angeleinten Hund begegnet dem Halter-Hund-Team, bleibt auf gleicher Höhe stehen und beginnt ein Gespräch und geht nach kurzem Gespräch weiter.

-Folgende Gehorsamsübungen aus Teil A) sollten im Laufe des Prüfungsteil B) situationsangemessen gezeigt werden:

2.1 Kommen auf Ruf (entfällt bei Stufe 1)

2.2 Gehen an lockerer Leine

2.3 Sitz, Platz, Steh (in Stufe 1 muss der Hund mindestens zwei von diesen drei Positionen zeigen, in Stufe 2 muss der Hund alle drei Positionen sicher zeigen können.)

2.4 Bleib (entfällt für Stufe 1, wird von Hunden der Stufe 2 in Situationen mit leichter Ablenkung gezeigt)

2.5 Korrekturwort

Die Übungen sollten vom Hundehalter situationsgerecht eingesetzt werden. Andernfalls werden sie vom Prüfer dazu aufgefordert.

C) Prüfungssituation: Im innerstädtischen Bereich

In diesem Prüfungsteil werden alle Übungen mit angeleintem Hund absolviert. Der Prüfungsteil soll den Charakter eines Stadtbummels haben. Geprüft werden Gehorsamsübungen und das Verhalten in normalen Begegnungssituationen in einem belebten Innenstadtbereich (z.B. Fußgängerzone).

Die einzelnen Übungen können nach Einschätzung des Prüfers mehrfach und in wechselnder Reihenfolge abverlangt werden. Begegnungssituationen sollten sich aus dem öffentlichen Verkehr ergeben. Andernfalls müssen sie mit Auftragspersonen gestellt werden.

Die folgenden Situationen sollten vorkommen: Halter und Hund fahren Fahrstuhl mit anderen Personen Halter und Hund begegnen auf einem schmalen Weg einer anderen Person Halter und Hund suchen ein Cafe/Restaurant auf und nehmen kurz Platz Halter und Hund suchen ein Geschäft auf Halter und Hund werden von einem Passanten geschnitten Halter und Hund fahren Bus oder Bahn Halter und Hund gehen an einer stark befahrenen Straße entlang.

- Folgende Gehorsamsübungen aus Teil A) sollten im Laufe des Prüfungsteil C) situationsangemessen gezeigt werden:

2.2 Gehen an lockerer Leine

2.3 Sitz, Platz, Steh (in Stufe 1 muß der Hund mindestens zwei von diesen drei Positionen zeigen, in Stufe 2 muß der Hund alle drei Positionen sicher zeigen können)

2.4 Korrekturwort Die Übungen sollten vom Hundehalter situationsgerecht eingesetzt werden. Andernfalls werden sie vom Prüfer dazu aufgefordert.

 

Literaturhinweis: - Hintergrundswissen und Prüfungsfragen

Celina del Amo, Karina Mahnke und Renate Jones-Baade

Der BHV Hundeführerschein

 

Die Prüfungsfragen können außerdem im wöchentlichen Wechsel online auf der homepage des BHV www.hundeschule.de bearbeitet werden.

 

Der BHV Hundeführerschein wird mittlerweile von zahlreichen Ordnungsämtern als Grundlage für die Befreiung von Leinen- und Maulkorbpflicht anerkannt.

 

1A TEAMWORK gratuliert

den Prüflingen von 2006

Johannes mit Cora

Barbara mit Joker

Jeanette mit Giacomo

Heidi mit Pepper

Yvonne mit Fiego

Claudia mit Shannon

  

 

den Prüflingen von 2007

Gabi mit Tosca

Daggi mit Tani

Andreas mit Lizzy

Jana mit Buffy

Elisabeth mit Fina

 

 

den Prüflingen von 2008

Laelia mit Emil

Alex mit Chaplin

Luitgard mit Jeanny

Bea mit Grace

Tanja mit Laika

 

 

 

 

©1A TEAMWORK  | letztes update 23.5.18 tel.0174 695 23 37 info(at)1a-teamwork.de